Monochord Eigenbau
Schnekristalle
So bin ich auf die Idee gekommen diese Maßverhältnisse
auch bei der Konstruktion meiner Möbel zu verwenden.

Es entstanden harmonische, ansprechende Möbel. Anfangs
errechnete ich alle Maße nach einem Schlüssel der temperierten
Tonleiter. Später, nach gründlichem Studieren einschlägiger
Fachliteratur erlernte ich auch geometrische Methoden. Seit
einigen Jahren weiß ich, wie man das auf zeichnerischem und
musikalischem Weg erreicht.

Ich hab mir dazu ein Monochord gebaut. Das ist ein
Saiteninstrument mit mehreren gleichgestimmten Saiten. Mit
verschiebbaren Bünden können harmonische Längenverhältnisse
abgestimmt und somit hörbar gemacht werden.

Durch ganzzahliges Teilen der Saitenlängen entstehen z.B... 1/2
= Oktave, 2/3 = Quinte, 3/4 = Quarte, 4/5 = große- und 5/6 =
kleine Terz. Solche Längenverhältnisse verwende ich für
Höhe/Breite/ Tiefe und für jedes Detail eines Schrankes.

Als Grundmaß verwende ich ein Hunab.

Das ist der 12 000 000 ste Teil vom polaren Durchmesser der
Erde. Dieses Maß ist uralt, es entspricht den
Schwingungsfrequenzen des Erdkristallgitternetzes. Alle
Teilmaße werden aus dieser Maßeinheit abgeleitet.

Solche Maß- und Teilungsverhältnisse sind überall in der
Natur zu finden.

Denken Sie an die faszinierende Schönheit der Schneekristalle,
sie bilden sich streng geordnet in der Grundform eines
sechsstrahligen Sterns. Ich beobachte oft staunend, welche
wunderbaren Formen sich die Natur einfallen läßt, um eine
stachelige Distel hervorzubringen. In spiralförmigen Reihen
angeordnet, nach links und nach rechts drehend, erscheinen,
wie aus einer Quelle hervorströmend, die Stacheln ihrer Blüte.
Sie erinnert mich an den Spiralnebel einer fernen Sternenwelt. Ist
das vielleicht der selbe Bauplan, nur etwas größer?

"Was sind Resonanzmöbel" Seite 2